Zentralstaubsauger: Saugdosen, Rohrlänge und Standort

Berechnet aus Wohnfläche, Geschossen und Schlauchlänge die Zahl der Saugdosen und die ungefähre Rohrlänge.

Wie viele Saugdosen braucht dieses Haus?

Haus beschreiben
Quadratmeter über alle Geschosse.
9 m
Längere Schläuche bedeuten weniger Dosen, aber mehr Handhabung im Alltag.
Kehrsaugdose in Küche oder Vorraum
Bauzustand
Meter, für die grobe Rohrlänge.
Ergebnis

Saugdosen0Stück

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Aktionsradius je Dose-
Abgedeckte Fläche je Dose-
Dosen je Geschoss-
Rohrlänge grob-

Warum diese Frage nicht trivial ist

Die Zahl der Saugdosen entscheidet über die tägliche Praxistauglichkeit einer Zentralstaubsauganlage, mehr als jede technische Kennzahl des Geräts. Zu wenige Dosen bedeuten, dass ein langer Schlauch durch Türrahmen und um Ecken gezogen werden muss, was in der Praxis dazu führt, dass die Anlage seltener benutzt wird. Zu viele Dosen kosten Rohr, Arbeitszeit und Wanddurchbrüche ohne Zusatznutzen.

Der Zusammenhang ist geometrisch: eine Dose bedient den Kreis, den die Schlauchlänge um sie herum abdeckt, abzüglich dessen, was Wände und Türen wegnehmen. Bei einem neun Meter langen Schlauch bleibt in einem normal geschnittenen Grundriss ein Aktionsradius von etwa sechs bis sieben Metern. Daraus ergibt sich, wie viele Dosen ein Geschoss braucht und wo sie sinnvoll liegen, nämlich eher zentral im Flur als am Ende eines Zimmers.

Der Standort der Zentraleinheit wiederum entscheidet über die Lautstärke im Wohnbereich. Ein Technikraum mit ausreichend Abstand macht den Unterschied zwischen einer Anlage, die man kaum hört, und einer, die im Nebenraum stört. Bei Nachrüstungen in bestehenden Gebäuden ist die Rohrführung die eigentliche Herausforderung, weil sie durch fertige Wände und Decken muss.

Wie gerechnet wird

  1. Aktionsradius je Dose = Schlauchlänge × 0,75, um Wände, Türdurchgänge und Möbel zu berücksichtigen
  2. Abgedeckte Fläche je Dose = Aktionsradius² × 1,6 als praxisnaher Wert statt der vollen Kreisfläche
  3. Dosen je Geschoss = Geschossfläche / abgedeckte Fläche je Dose, aufgerundet, mindestens 1
  4. Eine zusätzliche Dose je Geschoss ab 120 m² Geschossfläche
  5. Kehrsaugdose in Küche oder Vorraum optional, zählt als eine zusätzliche Dose
  6. Rohrlänge grob = Dosenzahl × mittlerer Weg zur Steigleitung, plus Steigleitung über alle Geschosse, plus 15 Prozent Reserve

Häufige Fragen dazu

Kann eine Zentralstaubsauganlage nachträglich eingebaut werden?

Ja, aber die Rohrführung ist dann die grösste Hürde, weil sie durch bereits fertige Wände und Decken muss. Häufig läuft die Steigleitung deshalb in einem Schrank, einem Installationsschacht oder aussen geführt statt im Mauerwerk.

Wo sollte die Zentraleinheit stehen?

In einem Technikraum mit Abstand zum Wohnbereich. Das Geräusch entsteht am Gerät, nicht an der Dose, deshalb verlagert ein guter Standort das Sauggeräusch aus dem Wohnraum heraus. Zusätzlich braucht die Einheit bequemen Zugang zum Sammelbehälter.

Warum lässt die Saugleistung nach Jahren nach?

Meist wegen Kleinigkeiten: ein voller Sammelbehälter, ein zugesetzter Filter oder undichte Dichtungen an Dosen und Verbindungen. Eine regelmässige Kontrolle dieser Punkte hält die Leistung stabil, ohne dass am Gerät selbst etwas gemacht werden muss.

Ein Rechner ersetzt keine Besichtigung.

Das Ergebnis oben ist eine Grössenordnung für die eigene Planung. Verbindlich wird es erst, wenn jemand am Objekt gestanden hat. Die zugehörige Leistung ist Zentrale Staubsauger-Anlagen.

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